2. Juli 2014

Hohlraum-Struktur-Effekt (CSE) - Teil 7

Die natürlichen Phänomene der Antigravitation und Unsichtbarkeit von Insekten auf Grund des Hohlraum-Struktur-Effekts, definiert durch Viktor Grebennikov

(Original im Englischen: http://keelynet.com/greb/greb.htm - ins Deutsche übertragen von Paul Patzig)



TEIL 7


 
Ich stieg wieder auf und vorwärts und als bald sah ich mir bekannte Landstriche. Eine Strassenkreuzung, ein Passagierbahnhof auf der rechten Seite der Autobahn. Nach weiteren fünf Kilometern sah ich dann endlich die orangefarbenen Leisten des Zaunes zum Schutzgebiet. In diesem Jahr wird dieses Reservat 20 Jahre alt. Wie viele Male habe ich dieses Kind geschützt? Vor Trouble und Bürokraten, vor mit Chemie beladenen Flugzeugen, vor Feuer und vielen anderen bösen Taten!

Und das Land der Insekten ist lebendig und gut.

Ich sinke und bremse, was bewerkstelligt wird durch das Verstellen der Filterblenden unter der Plattform, sehe bereits das Dickicht vom Kraut. Karottenkraut mit seinen leuchtend azurblauen Blütenköpfen und all den Insekten und eine unglaubliche Freude überkommt mich, nimmt mir meine Müdigkeit. Denn ich war es der dieses Stück Erde rettete, auch wenn es nur weniger als sieben Hektar waren.

Bereits seit über zwanzig Jahren ist hier niemand mehr gefahren, hat niemand das Gras geschnitten, außer die Rinder, und der Boden ist stellenweise auf 14 Zentimeter angestiegen. Nicht nur mehrere lokal vom aussterben bedrohte Arten von Insekten sind zurückgekehrt, sondern auch solche Kräuter wie das Federgras und seltene Sorten wie „Purple Scorzonera“, mit ihren großen Blüten, mit dem Morgengeruch von Schokolade, und viele andere Pflanzen. Ich fühle den dicken Geruch der Kuckucksblume, nur dieses mittlere Glück riecht so. Es ist gleich hinter dem Zaun des Schutzgebietes (Park) und erfüllt mich noch einmal mit der freudigen Erwartung an eine weitere Begegnung mit der Welt der Insekten.

Hier sind sie, ich kann sie sehr gut auch aus zehn Metern Höhe über dem Boden sehen, auf den weiten regenschirmartigen und azurblauen Blüten der Karottenpflanzen: Dunkelorange Schmetterlinge sitzen auf ihnen in Gruppen. Schwere Hornissen beugen die weißen und gelben Blütenstände der Rispengräser, ingwer- und blaufarbene Libellen mit zitternden breiten Flügeln und derem feinen Netz von Adern schweben neben meinem Kopf. Ich werde noch langsamer und sehe unter mir einen plötzlichen Blitz: Mein Schatten, bisher nicht sichtbar, ist endlich erschienen und gleitet nun langsam entlang dem Unkraut und den Büschen.
Aber ich bin sicher hier, nicht eine Seele um mich herum und die Autobahn dreihundert Meter nördlich der Umzäunung ist nun leer. Ich kann landen. Die Stängel der höchsten Kräuter rascheln an meinem Podium, der Plattform mit den Panel-blöcken. Doch bevor ich auf einer kleinen Erhebung lande, steige ich, in einem Anfall von Freude, nochmal schnell auf, in dem ich die Blenden per Handkontrolle öffne (spreize). Die Landschaft unter mir wird schnell immer kleiner. Auf der rechten Seite ist Roslavka mit dem zentralen Anwesen der staatlichen Farm von Lesnoi, welche schon aussieht wie eine kleine Stadt. Links von der Eisenbahn ist die Zweigniederlassung von Lesnoys Rinderfarm Komsomolsk. Sie sind umgeben von einem gelben Ring aus trockenem Stroh. Im äußersten Westen, wo die glatte Kurve der Eisenbahn verschwindet (Dies ist eigentlich verwirrend, die Bahnstrecke ist gerade wie ein Pfeil) gibt es kleine Häuser und der Yunino-Bahnhof ist sechs Kilometer entfernt. Jenseits des Yunino sind die grenzenlosen Weiten von Kasachstan, welche in einem heißen und bläulichen Dunst ertrinken.
Und hier ist es, unter mir, Isilkulia, das Land meiner Jugend. Es ist sehr unterschiedlich. Es ist anders als wie es auf den Karten und Plänen, mit den Schriften und Zeichen, erscheint. Es ist groß, grenzenlos, lebendig, durchsetzt mit dunklen, verwickelten Inseln von Feldgehölzen, wolkige Schatten, Licht und klare Flecken von Gewässern. Die riesige Scheibe der Erde erscheint immer  konkaver. Ich habe die Ursache dieser vertrauten Illusion noch nicht ausmachen können. Ich steige höher, die wenigen weißen Wolkenmassen sinken immer tiefer, und der Himmel wird dunkler als weiter unten, tiefblau. Die Felder, welche durch die Wolken sichtbar sind, sind alle mit einem dicken blauen Dunst bedeckt, und es ist schwierig, sie auszumachen. Schade das ich meinen vier Jahre alten Enkel Andrej nicht mitnehmen kann. Die Plattform könnte uns beide leicht heben, doch man kann nicht vorsichtig genug sein.
Meine Güte, was mache ich? Warf ich etwa einen Schatten auf die Lichtung? Das bedeutet das ich gerade von tausenden Menschen gesehen werden kann, wie neulich in dieser denkwürdigen Märznacht. Es ist jetzt Tag und ich könnte ausgemacht werden als eine Scheibe, Quadrat oder schlimmer noch als meine Person. Da ist auch ein Transportflugzeug, welches lautlos und mit schnell wachsender Größe auf mich zu kommt. Ich sehe schon den kalten Schimmer seines Körpers und das pulsieren seiner unnatürlich roten Blinklichter. Schnell hinunter!!! Ich bremse abrupt, mache eine Drehung, die Sonne hinter meinem Rücken lassend. Mein Schatten sollte mir gegenüber sein auf einer konvexen Wand einer weißen Wolke. Aber da ist nichts, nur eine bunte Herrlichkeit, ein schillernder heller Ring, welcher allen Piloten vertraut sein sollte, über mir.
Ich seufze, das bedeutet, das mich oder meinen Doppelgänger, in Gestalt des Triangels, des Quadrates oder der banalen Untertasse, niemand gesehen hat. Mir kommt ein Gedanke (ich muss sagen das trotz der Unannehmlichkeiten die Fantasie im fallenden Flug schneller funktioniert): Was ist, wenn ich unter 5 Milliarden Menschen nicht der Einzige bin, der solch eine Entdeckung gemacht hat. Was nur, wenn fliegende Geräte, welche auf dem gleichen Prinzip basieren, egal ob Professionell oder Hausgemacht, schon lange konstruiert und getestet wurden? Aber alle Abschirmplattformen haben die gleiche Qualität. Manchmal werden sie sichtbar für andere Menschen. Piloten sehen sie als „humanoide“ in Silberkostümen, entweder kurz und grün, oder flach, wenn sie aus Pappe gemacht sind (Woronesch, 1989) usw.. So kann es sein, das diese keine Ufo-Besatzungsmitglieder sind sondern temporär „verformte“, so erscheint es den Beobachtern, Erdenpiloten und Erbauer von kleinen Plattformen, so wie meine, die ihre Erfindungen zuverlässig gemacht haben.
Mein Rat an Diejenigen, welche während ihres Studiums über Insekten auf das gleiche Phänomen stoßen, und Tests ihres „Gravitoplanes“ machen (Übrigens bin ich davon überzeugt, das man ohne das Studium an Insekten diese Entdeckungen nicht machen wird): Fliegt nur an schönen Sommertagen um zu verhindern in Gewittern oder unter Regen zu arbeiten. Fliegt nicht zu hoch oder zu weit. Nehmt nicht ein Ding vom Landeareal mit. Baut alle Teile eures Gerätes in maximaler Stärke und testet euer Gerät nicht in der Nähe von Überlandleitungen, Stromleitungen, Städten, Transporten oder Menschen.
Das beste Testgelände ist eine einsame Waldlichtung, so weit weg von menschlichen Siedlungen, wie nur möglich. Andernfalls könnte ein Phänomen, bekannt als Poltergeist, im Umkreis von ein paar Dutzend Meter, unerklärliche Bewegungen von Haushaltsgeräten und deren an- und auschalten und sogar deren Brände verursachen.
Ich selbst habe keine Erklärung dafür, aber es scheint, dass diese Phänomene eine Folge der Zeitunterbrechung sind, eine komplizierte und gefährliche Sache. Nicht ein einzelnes, noch so kleinsten Fragment oder Partikel sollte während des Fluges oder der Landung fallen gelassen werden. Wir sollten nicht das Dalnegorsk-Phänomen vom 29. Januar 1986 vergessen, welches für den Erfinder scheinbar tragisch war, als das ganze Gerät zerfetzt und auf ein riesiges Gebiet verstreut wurde und nur kleine Fetzen der Filterzellen gefunden wurden. Es war unmöglich sie chemisch zu analysieren, so wie es sein sollte. Erinnere Dich daran, als ich schrieb, das Insekten aus einem Reagenzglas einfach verschwanden oder mal hier und dann dort waren. Ein Loch war in der Glasröhre, welche sonst intakt war. Es stelle sich heraus, das diese Löcher solchen in Fensterglas ähnelten. Letztere erscheinen manchmal in Wohn- und Bürogebäuden, gelegentlich in Sprüngen der Fenster in verschiedenen Zimmern und Etagen. Ein Loch ist 3-5 mm im Durchmesser auf der Außenkante, wird dann breiter, ähnlich einem Kegel und am Ausgang beträgt der Durchmesser dann 6-15 mm. Einige Löcher sind geschmolzen oder von brauner Farbe an den Außenkanten, wie bei meinem Insekt und dem Reagenzglas.
Es scheint, das diese Art von Poltergeist nicht, wie ich vorher annahm, durch kurzlebige Mikroplasmoiden einer Art von winzigem Kugelblitz, jedoch von Teilchen und Körnchen welche, während des Testbetriebes eines Gerätes, ähnlich dem Meinen, sorglos fallen gelassen wurden, entstand. Die Fotos der Fensterlöcher auf diesen Seiten sind dokumentarisch und von mir im Wissenschaftszentrum der Landwirtschaft nahe Novosibirsk gemacht worden. Ich kann sie jedem zeigen, der sie sehen möchte. Diese Löcher erschienen zwischen 1975 und 1990, aber keines von ihnen , mit vielleicht der Ausnahme des Letzten, beziehen sich auf meine Flüge.
Warum habe ich die Angaben meiner Entdeckung zu dieser Zeit nicht offen gelegt? Erstens braucht man Zeit und Energie für den Nachweis der Wahrheit. Beides hatte ich nicht. Ich weiß aus eigener bitterer Erfahrung wie es ist, keine Anerkennungen für frühere Entdeckungen, einschließlich dem Hohlraum-Struktur-Effekt, zu bekommen. Sie, meine Leser, da bin ich mir sicher, sind jetzt überzeugt.

Dies waren die Ergebnisse meiner langwierigen und mühseligen Anstrengungen, Anerkennung für diesen Effekt zu erhalten:

Jede weitere Korrespondenz mit Ihnen zu diesem Thema und der Patentanmeldung ist kontraproduktiv.“

Ich persönlich kenne einige der Hohepriester der Wissenschaften und bin mir sicher, egal wo ich darum bemüht war ein Publikum mit solcher Person zu bekommen (was praktisch unmöglich ist) und ich folgendes tat:

  • Öffnen meines Malerkoffers
  • Den Lenkstab befestigen
  • Den Griff drehen
  • an der Decke schweben

, er wäre kein bisschen beeindruckt, oder schlimmer noch, er würde den Betrüger aus seinem Büro schmeißen. Ich schaue Hoffnungsvoll in jene Zeiten wo junge Leute solche „Priester“ ersetzen werden.

Die zweite Grund für meine „Nicht-Offenlegung“ ist objektiver. Ich fand diese antigravitiven Strukturen nur in einer Art von sibirischen Insekten. Ich benenne nicht mal die Klasse zu der jene Insekten gehören, denn sie scheint, durch die Bevölkerungsexplosion, am Rande des Aussterbens zu sein. Diese Welle die ich damals registrierte war möglicherweise lokal und endgültig. Daher … würde ich den Namen der Gattung und der Art preisgeben dann würden wahrscheinlich ehrenlose Menschen, nur halb kompetent in der Biologie, ausschwärmen um auch die letzten Exemplare dieses Wunders einzufangen.
Was garantiert, das sie nicht hunderte von Lichtungen durchpflügen und dutzende von Wäldern niedermetzeln würden, um das potentiell lukrative Angebetete zu bekommen? Deshalb habe ich diesbezüglich alles in diesem Kapitel und den Zusätzen als „Science Fiction“ stehen lassen. Möge die Natur ihnen diese Geheimnisse nie preisgeben. Das würde einiges an Mühe kosten und sie wären nie in der Lage es mit Gewalt zu bekommen, so wie es noch einige Millionen Arten von Insekten auf diesem Planeten gibt.
Verbringe mindestens eine Stunde auf die morphologische Studie eines jeden von ihnen, dann berechne die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Ungewöhnlichen und ich werde dir freundlicherweise Fleiß und ein sehr langes Leben wünschen, gerade wenn du dir keine freien Tage nehmen kannst und acht Stunden am Tag arbeitest. Du würdest dann tausend Jahre Leben brauchen.
Ich hoffe ich werde verstanden und in Vergebung gebracht von solchen meiner Leser, welche sofortige Informationen meiner Entdeckung nicht für egoistische Zwecke sondern für ihre Neugier einsetzen wollen. In der Tat, was würdest du in meiner Lage tun, wenn du nur im besten Interesse für die Natur handelst?

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